Mittwoch, 28. Mai 2008

komplexe strukturen, diktatur, demokratie und scheiss der hund drauf

es gibt diese tage im leben. diese tage. er saß da. wollte nirgendwo anders sein. es war schwül draussen. stickig. kein wind ging. ab und an kam etwas regen runter. der regen heizte die schwüle an. der schweiß floß in kleinen tropfen.

er saß da. rauchte. trank kaffee. schaute auf den rasen. vor dem haus. die bäume. mit den nassen blättern. einige autos fuhren die straße herauf. andere die straße herunter. auf dem abgestellten heizkörper ein weißer budha. die jüngere ausführung.

der hatte auch keine erleuchtung gebracht. noch nicht mal abkühlung.

irgendwo im schrank musste auch ein kruzifix verstauben. für dies galt das gleiche. es ging nicht um sein oder nichtsein. ein bischen luft zum atmen. ein bett zum schlafen. ein job. etwas geld.
es ging um das. um das was es immer ging. ob sommer oder winter. keine komplexen strukturen.


die heiligen waren da. und verstaubten. die demokratie auf dem weg. dem weg diktatur zu werden. getrieben von einermehrheit von schwachköpfen. die eine minderheit wählte die die mehrheit dann wiederum regierte. einfaches spiel. nichts komplexes.

er saß da. mit budha und christus. er wusste was kommen würde. er tat nichts.

nichts um sie aufzuhalten.
wie auch?
wieso auch?

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